Spiegelungen

•10 Februar 2010 • Hinterlasse einen Kommentar

In Natans wird an der nächsten Atombombe gebastelt, mutmaßt die Weltgemeinschaft. Im Spiegel gibt Natans dann auch fast seine wahre Gestalt zu erkennen. Das passiert, sagst Du, ausgerechnet Du, Anna, wenn man das Gute pervertiert. Wer im Nebel nach dem Wesentlichen sucht, kann zwar durchaus fündig werden, aber irgendwann endet auch der längste Spiegel-Nebel, und – vielleicht dank Natans – legen wir uns, spiegelnd in und gerade heraus unter Gras. Am Ende, sagst Du, bleiben doch nur die Dinge wahr, die sich auch im Spiegel bewahrheiten: Eine güldne, gute Tugend: Lüge nie!

Mein lieber Freund! (4.Brief)

•10 Februar 2010 • Hinterlasse einen Kommentar

Kürzlich hast Du mir geschrieben, dass Du zu einem Termin gebeten wurdest, um “die weitere Beschulung des Kindes” sicher zu stellen. “Das klingt wie Bestrahlung!” hast Du dich erregt, und ich gebe dir Recht: Bestrahlen, bewerfen, besteigen… ist ein jedenfalls passiver Akt, den der Tumor/die Ehebrecherin/die Sau oder, in deinem Fall, das Kind über sich ergehen lassen muss. Darf es uns da verwundern, dass (junge) Menschen sich in der Welt zunehmend weniger zu Recht finden? In einer WAHLGESELLSCHAFT, die wir zwar keineswegs wählen, die aber beständig Entscheidungen (Wahlen) von uns einfordert, von uns, die wir nur berieselt, beurteilt, bestraft wurden? Darf es uns verwundern, dass das heimgekehrte, beschulte Kind sich ungehemmt der Beobachtung hingibt? Wir werden bespielt wie Datenträger, und wundern uns über bloße Wiedergabe anstelle eigenständigen Denkens und Handelns.

Schwer bedenklich, wenn Du mich fragst.

Deine Lumi

Wo der Weihnachtsmann wirklich herkommt

•30 Dezember 2009 • Hinterlasse einen Kommentar

Gefunden bei Blafasel bloggt

Friedhof

•30 Dezember 2009 • Hinterlasse einen Kommentar

Hochzeit

•30 Dezember 2009 • Hinterlasse einen Kommentar